Konturen einer Postwachstumsökonomie

12. September 2009
Auf dem 9. Regionalen Klimagipfel in Trier päsentierte Niko Paech, Universität Oldenburg, ausführlich die "Konturen einer Postwachstumsökonomie." Freundlicherweise stellte er seinen Vortrag zur Veröffentlichung in TachelesRegional zur Verfügung.

Niko Paech setzt sich kritisch mit dem fast schon inflationär verwendeten begriff "Nachhaltigkeit" auseinander und weist nach, dass trotz aller technischen Bemühungen die Energieeffizienz zu steigern global unter dem Strich die Schadstoffbelastungen insgesamt zunehmen. An einer grundlegenden Umgestaltung unser aller Lebenspraxis hin auf konsequente De-Globalisierung = Regionalisierung verbunden mit Suffiziens = Konsumverzicht ist daher unverzichtbar.

Zum Autor

Dr. Niko Paech

Privatdozent Dr. Niko Paech nimmt die Vertretung des Lehrstuhls Produktion und Umwelt an der Universität Oldenburg wahr und ist Leiter der Forschungsprojekte GEKKO und VES-MWK am Institut für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik.

Seine Forschungsschwerpunkte: Nachhaltige Entwicklung, Umweltökonomik, Innovations- und Diffusionsforschung, Klimaschutz, Konsumforschung, Ökologische Ökonomie.

 

 

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Eine Ökonomie jenseits des Wachstums

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Die Klima-, Ressourcen- und die aktuelle Finanzkrise belegen das Scheitern des auf Wachstum und Fremdversorgung basierenden Wohlstandsmodells. Zeit zum Innehalten: Anstelle eines expansiven „Weiter-so“ bietet sich das Konzept der Postwachstumsökonomie an, die zwar bescheiden dimensioniert, aber langfristig stabil ist.

Paech-Trier.pdf

Vortragsfolien zum 9. Regionalen Klimagipfel am 4.9.09. in Trier